Reise nach Afacan/Türkei „Kinder reden mit“

Reisebericht Afacan, 09.06.19 bis 16.06.19: „Kinder reden mit“

Im Juni 2019 reiste eine Gruppe von 13 Schüler*innen aus der Otto-Wels-Schule mit dem Ziel nach Afacan, sich mit Kindern aus Seferihisar, Izmir auszutauschen und sich einander die Konzepte vorzustellen, die hinter den Jugendvertretungen stehen. Die Kinder kamen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 und wurden von 5 Erwachsenen begleitet.

In Seferihisar befindet sich das einzige Kinderparlament der Türkei. Aufgabe dieses Parlaments und seiner Bürgermeisterin ist es, in der Kommunalverwaltung für die Interessen der Kinder aus der Kommune einzutreten. Dafür finden regelmäßige Treffen mit dem Bürgermeister statt. Außerdem werden Arbeitskräfte beschäftigt, die sich ausschließlich um die Bedürfnisse der Kinder kümmern.

Das Schülerparlament der Otto-Wels-Schule wurde im Schuljahr 2017/18 gegründet. Es dient dem Meinungsaustausch der Klassenvertreter*innen, die automatisch als Mitglieder in das Schülerparlament entsendet werden, um dort einerseits die Meinungen und Ideen der Schülerinnen und Schüler aus ihrer Klasse zu vertreten und andererseits in den Klassenräten über die Themen zu berichten, die im Schülerparlament besprochen werden. Das Schülerparlament stellt jedoch kein Entscheidungsgremium dar. Es spielt aber eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung und kann selbst Themen setzen, die Kindern wichtig sind und von Erwachsenen sonst möglicherweise nicht berücksichtigt werden. Allerdings werden aus dem Parlament Vertreter*innen für die Schulkonferenz entsendet.

Vorbereitung

Durch persönliche Kontakte zu einer Sozialarbeiterin, die für das Kinderparlament in Seferihisar arbeitet, kam 2018 die Idee auf, ein Austauschseminar zwischen Kindern der Otto Wels Grundschule und Kindern aus Seferihisar zu initiieren. Von Seiten der Schule sollten Menschen aus verschiedenen Bereichen (Hort,Lehrer*innen, Lebenskunde) dabei sein, um bei dieser ersten Begegnung viele Erfahrungen zu sammeln und das Projekt nachhaltig in der Schule zu verankern. Das ist gelungen, was durch die vielen positiven Äußerungen während und nach der Reise deutlich wurde. Wir haben seit Dezember 2018 drei Vorbereitungstreffen mit den Berliner Kindern durchgeführt, neben inhaltlichen Inputs zu Kinderrechten und Vorabinfos zum Kinderparlament ging es vor allem darum, als Gruppe zusammenzuwachsen, schließlich kamen die Kinder aus 7 verschiedenen 5. Und 6. Klassen. Es wurden Gruppen gebildet, die Präsentationen der Schule und des Schülerparlaments mit vielen Fotos vorbereiteten. Bei einem Elternabend wurde Afacan, das Projekt in Seferihisar und unser geplantes Programm ausführlich vorgestellt und diskutiert, alle Eltern und Kinder waren in die Vorbereitung mit einbezogen.

Die Reise

Wir trafen uns also am Sonntag, 09.06.19 um 10 Uhr an der Schule und brachen von dort Richtung Flughafen Tegel auf. Der Flug ging um 14:40 Uhr. Um 18:30 Uhr waren wir dann in Izmir und fuhren von dort weiter mit dem Bus Richtung Afacan, das wir gegen 21 Uhr erreichten.

Nach einem gemeinsamen Abendessen wurden die Zimmer bezogen und die Kinder ins Bett geschickt.

Montag, 10.06.19

Nach einer aufregenden Nacht und dem Frühstück trafen wir uns am Montag Vormittag und tauschten unsere ersten Eindrücke in einem Blitzlicht aus. Die Kinder berichteten, dass ihnen die Unterkunft gefällt und dass sie sich wohl fühlen. Anschließend wurde die Ankunft der Kinder aus Seferihisar vorbereitet. Dazu gehörte die Vorbereitung von Namensschildern, das Anbringen einer Wand der Vielfalt sowie das Absprechen der Verteilung der Geschenke, die von unseren Kindern für die Kinder aus Seferihisar vorbereitet worden waren. Auf der Wand der Vielfalt hatten die Kinder später die Möglichkeit sich durch das Beantworten von Fragen gegenseitig vorzustellen und durch das Vorschlagen der zu beantwortenden Fragen eigene Ideen beizutragen.

Im Anschluss an die Vorbereitungen wurde der erste Tagebucheintrag verfasst. Die Tagebücher werden von jedem Kind eigenständig als Erinnerung an die Begegnung verfasst und sollen auch der Reflexion der Erlebnisse während der Reise dienen sowie auf einem Abschlusselternabend vorgelesen werden. So erhalten dann auch die Eltern einen Einblick in das Geschehen der Reise aus der Sicht der teilnehmenden Kinder.

                                          Die Ereignisse und Eindrücke werden im Tagebuch notiert

Auf die Ankunft der Kinder aus Seferihisar und das anschließende Mittagessen folgte die Übergabe von Gastgeschenken. Für die Kinder aus Seferihisar war von jedem Kind

je eine kleine Stiftebox mit kleinen Geschenken gefüllt worden, die das Eis brechen sollte. Die „Gastgeber“ hatten ebenfalls als Geschenk Beutel vorbereitet, die mit verschiedenen Geschenken wie Basecaps oder T-Shirts gefüllt worden waren.

Ein Rundgang über die Anlage mit Einweisung in die wichtigsten Verhaltensregeln und die Verteilung von Tischdiensten zur Einbindung der Kinder in die Reiseorganisation und zur Übung von Verantwortungsübernahme stellten den nächsten Tagesordnungspunkt dar.

Ein Bingo-Spiel schloss sich an, das darin bestand, einander Fragen zu stellen und sich dabei besser kennenzulernen. Die Kinder beider Gruppen kamen dabei miteinander durch Unterstützung eines „Interviewleitfadens“ ins Gespräch. Zum Abschluss der ersten Arbeitsphase spielten wir ein Gruppenspiel, bei dem die Kinder durch Kooperation Steine übereinander zu einem Turm stapeln sollten (Fröbelturm).

                                                            Kennenlernspiel Fröbelturm

Direkt vor dem Abendessen ging es dann das erste Mal gemeinsam in den Pool.

Abends hatten die Kinder noch einmal die Möglichkeit sich entweder gemeinsam bei verschiedenen Spielen besser kennenzulernen oder sich frei zu beschäftigen. Diese Möglichkeit bestand für die Kinder dann auch an den anderen Abenden der Reise.

Dienstag, 11.06.19

Den Dienstag begannen wir mit einem Spiel zum Wiederholen der Namen, um an den Kennenlernprozess, der am Montag begonnen worden war, anzuknüpfen. Ebenso wie am Montag Vormittag wurden danach von allen Teilnehmenden in einem Blitzlicht spontan Gefühle und erste Eindrücke geäußert. Anschließend präsentierten wir anhand einer Powerpoint-Präsentation einerseits die Otto-Wels-Schule und andererseits das Konzept für unser Schülerparlament.

                                                         So sieht es an der Otto Wels Grundschule aus

Besonders Fragen über das deutsche Schulsystem, den Schulalltag und Besonderheiten unserer Schule interessierten die Kinder aus Seferihisar sehr. Die Vorstellung übernahmen für die Kinder unserer Schule die erwachsenen Begleiter*innen, wurden dabei aber durch Kinder unterstützt

Nach der Mittagspause schlossen die amtierende und ehemalige Bürgermeisterin mit der Präsentation des Kinderparlaments von Seferihisar anhand eines Promotionfilms an, indem sie die wichtigsten Punkte aus dem Film zusammenfassten. Der Film machte konzeptuelle Unterschiede deutlich und sollte erste Impulse geben, die dann am Freitag beim Besuch vor Ort vertieft wurden. An die Präsentation schloss sich ebenfalls eine Fragerunde an.

Am Nachmittag wurden Wünsche und Ziele der Seminarteilnehmenden aufgegriffen. Und mögliche Ressourcen bzw. Superkräfte besprochen, die benötigt werden, um diese Ziele zu verwirklichen. Dies geschah anhand von Superhelden, die von den Seminarteilnehmenden in Kleingruppen gebastelt oder gemalt werden sollten. Die oder der Superheld besaß Wünsche, die alle Teilnehmenden in ihrer Gruppe vorschlugen und diskutierten ohne sie jedoch zu werten. Bei der Vorstellung wurde dann in einer Gruppe sehr deutlich, dass die erfundene Superheldin – eine kleine gute Hexe – Charakterzüge besaß, die wahrscheinlich sehr stark der Selbstwahrnehmung eines Gruppenmitglieds entsprachen. Ein/e weitere/r Superheld/in hatte kein eindeutiges Geschlecht und die Superkraft Empathie. Dieses Produkt kam den eigenen Wünschen/ Zielen bzw. wünschbaren Superkräften/ Fähigkeiten wahrscheinlich am nächsten.

 

                                                      Wie könnte unser Superheld wohl aussehen?

Das Nachmittagsprogramm schloss mit einer weiteren Runde Fröbelturm ab. Wiederum standen Konzentrationsfähigkeit und Empathiefähigkeit sowie die Bereitschaft zur Kooperation im Vordergrund.

Der Abend stand den Teilnehmenden dann zur freien Freizeitgestaltung zur Verfügung. Dies wurde dankend angenommen.

Mittwoch, 12.06.19

Am Mittwoch nahmen wir uns die Zeit für eine ausführliche Bootstour. Dabei wandelten wir auf den Spuren von Odysseus. Ausgangspunkt unserer Tour war der ägäische Ort Foça.

Während der Fahrt bestand die Möglichkeit für einen intensiven Austausch zwischen den Gruppen. Dies nutzen einige Kinder, um einander Sprachunterricht zu geben. Insbesondere die Kinder aus der Türkei zeigten sich daran interessiert, ein wenig Deutsch von uns zu lernen.

Die Kinder hatten außerdem die Möglichkeit, Vögel in einem Naturschutzgebiet aus nächster Nähe beobachten zu können und so den Wert von Natur- und Artenschutz zu erfahren.

Die Stimmung war während der Fahrt äußerst ausgelassen. Den Höhepunkt der Fahrt stellte eine ausführliche Pause in einer Bucht in der Nähe der Sirenenfelsen dar, die zum gemeinsamen Mittagessen genutzt wurde.

Wie gut die Kinder sich die Kinder bereits in nur kurzer Zeit kennengelernt hatten, zeigte ein Pantomime-Spiel gegen Ende der Fahrt, bei dem die Kinder aneinander beobachtete Eigenheiten wiedergaben und so ihre gute Beobachtungsgabe unter Beweis stellten.

                                                  Intensive Diskussionen während der Bootstour

Die Rückkehr fiel auf den späten Nachmittag, sodass der Tag nach dem Abendbrot mit einigen Gruppenaktivitäten abschloss, um die Gruppe noch einmal in einer gemeinsamen Beschäftigung zusammenzubringen.

Donnerstag, 13.06.19

Wie immer starten wir mit einem kleinen Energizer, diesmal mit dem Spiel Ayi unserer türkischen Kolleg*innen. Die Ko-operation klappte die ganze Woche über sehr gut, Teile des Programms wurden von den türkischen Kolleg*innen übernommen.

                                 Selver, Levent und Ceren, nicht nur nett, sondern immer mit kreativen Ideen dabei

Den Vormittag nutzen wir für eine Einführung in das Thema Plastikmüll. Seit einiger Zeit ist die Verschmutzung der Umwelt durch Plastikabfall stärker ins Bewusstsein gerückt. In Afacan wird großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Außerdem sind auch Ägäis und Mittelmeer immer stärker von Abfall betroffen, wie sich anhand immer stärker verschmutzter Strände zeigt.

Wir zeigten den Kindern also einen kurzen Film, der ihnen erklärte, wie Müll in die Meere gelangt, wie lange es dauert, bis sich verschiedene Plastikprodukte im Meer vollständig zersetzt haben und besprachen dann die Folgen, die Abfall beispielsweise für Meerestiere haben kann.

Anschließend teilten wir uns in drei Gruppen auf und gingen zum Einsammeln von Verpackungsabfall an den Strand beziehungsweise vor das Grundstück der Bildungsstätte. Der von uns gefundene Abfall wurde anschließend dokumentiert.

  

                                                            Was da so alles rumliegt!

Vor dem Mittagessen folgte mit einem Spiel zum Thema „Kinderrechte“ der nächste thematische Schwerpunkt. Über die Kinderrechte sprachen wir mit den Kindern aus unserer Schule bereits auf einem Vorbereitungstreffen. Wir vermuteten, dass Kinderrechte auch den Kindern aus Seferihisar bekannt waren. Deswegen folgte an dieser Stelle keine weitere Einführung in das Thema und wir stiegen sofort in das Spiel ein.

Den Nachmittag begannen wir damit, alle Kinder einem geheimen zweiten Kind zuzuordnen, das von ihnen eine nette Aufmerksamkeit erhalten sollte. Dadurch sollte der Fokus zum einen darauf gelenkt werden, darüber nachzudenken, wie man einem anderen Menschen eine Freude bereiten kann. Zum anderen sollten die Kinder bei dieser Aufgabe ihre Kreativität entfalten und schließlich stellt der geheime Freund eine besondere Möglichkeit dar, um die Aufmerksamkeit der Kinder auf freundliches Verhalten zu lenken.

                                                 Engagierte Diskussionen beim Thema Kinderrechte

Anschließend führten wir mit den Kindern eine Gelände-Rallye durch, bei der sie das Gelände noch einmal gezielt erkundeten um Informationen zusammenzutragen. Die Aufgabe wurde wiederum zu zweit bearbeitet, je ein Kind aus unserer Schule und ein Kind aus der Türkei. Erfolgreich waren am Ende jene Tandems, deren Kinder geschickt miteinander kooperiert hatten.

Freitag, 14.06.19

Wir nutzten den Freitag für einen Besuch in Seferihisar. Dort angekommen teilten wir uns zuerst in Gruppen auf, um dann die türkischen Kinder an ihre Schulen für die Zeugniszeremonien zu begleiten.

Darauf empfing uns der Bürgermeister von Seferihisar im Rathaus. Er ließ er sich den Anlass der Schülerbegegnung erklären und erfuhr, dass sich die Gruppe mit den Themen Mitbestimmung von Kindern in politischen Entscheidungsprozessen, Plastikmüll sowie Kinderrechte auseinandergesetzt hatte.

                                                             Beim Bürgermeister von Seferihisar

Anschließend wurden die deutschen Teilnehmenden von Melis, der Kinderbürgermeisterin, über das Gelände des Kinderparlaments geführt, das zu Fuß vom Rathaus aus zu erreichen war. Wir begegneten auf dem Gelände einer Gruppe junger Schulkinder, die sich gerade auf ein Schachturnier vorbereiteten. Einen Aufnahmeraum, ein Tanzstudio, ein Gewächshaus, einen kleinen Pavillon für Klavierunterricht besichtigten wir ebenfalls und bekamen so einen Eindruck, wie durch die Arbeit der Kindervertreter*innen sinnvolle Bildungsangebote in der Gemeinde umgesetzt werden.

                                                   Das Gelände des Kinderparlaments in Seferihisar

Auf der Weiterreise nach der Besichtigung fuhren wir dann an einem der ersten gemeinsam von Kinderbürgermeisterin und Gemeindebürgermeister umgesetzten Projekte vorbei: einem Radweg, der durch Poller von der Fahrbahn abgetrennt ist und dadurch Fahrradfahrende schützt. Dies kommt insbesondere den schwächsten Teilnehmenden am Straßenverkehr zugute: den Kindern.

Nachmittags besichtigten wir Sağacik, eine bei Touristen beliebter historischer Teil von Seferihisar, dort hatten die Kinder noch die Möglichkeit, kleine Geschenke für ihre Familien zu kaufen.

Samstag, 15.06.19

Am letzten Tag wurde auf einen neuen thematischen Input verzichtet. Stattdessen nahmen wir uns am Vormittag die Zeit, um gemeinsam mit den Kindern darüber nachzudenken, was in dieser Woche geschehen war.

Zu Beginn wurde „der geheime Freund“ ausgewertet. Alle Kinder sollten der Reihe nach einschätzen, welches Kind im Laufe der letzten Tage heimlich versucht haben könnte, ihnen einen Gefallen zu tun oder eine nette Geste zu erweisen. Wie sich zeigte, hatten beinahe alle Teilnehmer*innen ihre Aufgabe sehr ernst genommen und sich um einen Gefallen bemüht. Dabei waren sie teilweise äußerst kreativ, nutzten aber manchmal auch nur kleine Gesten wie ein freundliches „Hallo“.

                                                                 Viele neue Freunde und Freundinnen

Die weitere Abschlussreflexion diente einerseits der Abfrage der beliebtesten Spiele und Übungen, die die Kinder im Laufe der Woche kennengelernt hatten.

                                                                            Was war am besten?

Außerdem wurde durch die weitere Ergebnissicherung durch die folgenden Fragen vorstrukturiert:

  • Was hat mir gefallen?

  • Was hat mir nicht gefallen?

  • Was nehme ich mit?

In dieser Phase der Abschlussbewertung äußerten einige Kinder unter anderem ihr Erstaunen darüber, wie gut man eine fremde Gruppe innerhalb einer Woche kennenlernen kann. Durch weitere Kommentare wurde die zwischen den Gruppen gewachsene Sympathie füreinander sehr deutlich.

Außerdem wurde mit den Berliner Kindern besprochen, wie wir unser Projekt nach der Rückkehr an der Schule präsentieren. Eine Fotowand wurde gleich am Montag umgesetzt. Für die Präsentation im Schülerparlament wurde eine Gruppe gebildet und auf der Schulhomepage soll auch was zu sehen sein.

Sonntag, 16.06.19

Nach sehr frühem Frühstück um 6:45 (danke an die Flexibilität des Afacan-Teams), ging es zum Flughafen. Trotz einer Verspätung konnten am Nachmittag alle die schon ungeduldig wartenden Eltern in die Arme schließen.

Fazit und Ausblick

Eine sehr gelungene Begegnung, die wir auf jeden Fall fortsetzen möchten. Danke nochmal an die Arbeitsgruppe ErFahren bei der Stiftung Umverteilen und an das gesamte Afacan Team, die unser Projekt in dieser Form erst ermöglicht haben. Auf der türkischen Seite ist es im Moment unklar, ob das Kinderparlament weiterhin in Seferihisar angesiedelt bleiben wird, oder ob die Zuständigkeit nach Izmir wechselt. Diese Entscheidungen und Unklarheiten manches es schwer, gleich für 2020 eine Fortsetzung zu planen, außerdem wäre es gut, wenn auch ein Rückbesuch der türkischen Schüler*innen ermöglicht werden könnte, hierzu denken wir an eine zusätzlichen Antrag bei der deutsch-türkischen Jugendbrücke. Wir hoffen, im nächsten Jahr Klarheit über diese Punkt zu erhalten und so 2021 ein weiteres Projekt in Afacan planen zu können.

André Schumann, Esra Çiftçi, Büşra Köksal, Gürkan Buyurucu, Bernhard Stolz

p.s. Eine filmische Dokumentation des Projekts ist bei Bernhard Stolz erhältlich

Kontakt: bernhardstolz@hotmail.com