e-twinning Qualitätssiegel

e-twinning Qualitätssiegel

 

e-twinning Qualitätssiegel

 

Nachdem unser Erasmus+ – Projekt erfolgreich beendet wurde, hat sich unsere Schule beim pädagogischen Austauschdienst (PAD) für das e-twinning Qualitätssiegel beworben. Nun bekamen wir die Mitteilung, dass unsere Leistungen gewürdigt werden. Der PAD schreibt dazu:

„Die Jury ist sich einig, dass Ihr Projekt » Kids Conquering Castles« das eTwinning-Qualitätssiegel verdient! Wir gratulieren Ihnen und den beteiligten Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zu dieser Leistung.

Zur Unterstützung Ihrer weiteren eTwinning-Arbeit erhalten Sie ein Amazon-Wertgutschein über 300 Euro (z.B. für die Anschaffung technischen Equipments, Software) sowie eine Ehrentafel und Urkunden für alle Beteiligten. Ihre Schülerinnen und Schüler bekommen zudem ein Paket mit hochwertigen Sachpreisen.“

Außerdem erhielt unsere Schule das Europäische Qualitätssiegel. Dazu erhielten wir folgende Mitteilung:

„Herzlichen Glückwunsch! Ihre Schule wurde mit dem Europäischen Qualitätssiegel für die herausragende Arbeit im Rahmen des eTwinning-Projekts „Kids Conquering Castles“ ausgezeichnet. Es zeigt, dass Ihre Arbeit, die Arbeit Ihrer SchülerInnen und Ihrer Schule auf höchster europäischer Ebene anerkannt wurde.“

 

Wir sind stolz auf diese Leistung!


Ehrenamt – Schulhofgestaltung

Ehrenamt – Schulhofgestaltung

Am 1. September 2019 fanden zum ‚ Tag des Ehrenamtes “ Kieztage an der Otto – Wels -Schule statt.
Auf Anregung der Firma Idealo , eine Firma in der Ritterstrasse, gestalteten ca 30 Beschäftigte dieser Firma unseren Schulhof unter der Leitung von Josephine Pohl mit zahlreichen aufgemalten Spielfeldern in bunten Asphaltfarben . Die Vorschläge dazu kamen von den Pädagogen aus dem Hort sowie von den JüL-Lehrerinnen und -Lehrern. Des Weiteren leisteten die Beschäftigten Vorarbeiten zum Ausbau einer Fußballfläche
Es war eine großartige Aktion , die mit viel Engagement, Freude und Kompetenz durchgeführt wurde.
Groß war auch die Freude der Schulkinder, als sie nach den Ferien die neuen Spielflächen benutzen durften.
Wir danken den Mitarbeitern der Firma Idealo ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre großzügige Spende.


Tag der offenen Klassenzimmertür

Tag der offenen Klassenzimmertür

Am 11. September 2019 konnten sich Eltern der Schulanfänger des nächsten Schuljahres (2020/21) ein Bild über unsere Schule machen. Die Türen der Klassen standen Ihnen offen.

Unsere Schule ist gut ausgestattet. Alle Klassenräume verfügen über interaktive Smartboards und Schülercomputer, es gibt einen Computer- und einen gut ausgestatteten Musikraum. Eine Klasse arbeitet mit tablets. Der Mehrzweckraum bietet vielfältige Möglichkeiten für Aufführungen und anderen Veranstaltungen. Der Hort bietet ein umfangreiches Nachmittagsprogramm, in der „Insel“ werden auch tagsüber Kinder betreut und Billard-Turniere abgehalten.

Weitere Informationen können Sie auch unserer Website entnehmen.

Herzlich willkommen!


Reise nach Afacan/Türkei „Kinder reden mit“

Reise nach Afacan/Türkei „Kinder reden mit“

Reisebericht Afacan, 09.06.19 bis 16.06.19: „Kinder reden mit“

Im Juni 2019 reiste eine Gruppe von 13 Schüler*innen aus der Otto-Wels-Schule mit dem Ziel nach Afacan, sich mit Kindern aus Seferihisar, Izmir auszutauschen und sich einander die Konzepte vorzustellen, die hinter den Jugendvertretungen stehen. Die Kinder kamen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 und wurden von 5 Erwachsenen begleitet.

In Seferihisar befindet sich das einzige Kinderparlament der Türkei. Aufgabe dieses Parlaments und seiner Bürgermeisterin ist es, in der Kommunalverwaltung für die Interessen der Kinder aus der Kommune einzutreten. Dafür finden regelmäßige Treffen mit dem Bürgermeister statt. Außerdem werden Arbeitskräfte beschäftigt, die sich ausschließlich um die Bedürfnisse der Kinder kümmern.

Das Schülerparlament der Otto-Wels-Schule wurde im Schuljahr 2017/18 gegründet. Es dient dem Meinungsaustausch der Klassenvertreter*innen, die automatisch als Mitglieder in das Schülerparlament entsendet werden, um dort einerseits die Meinungen und Ideen der Schülerinnen und Schüler aus ihrer Klasse zu vertreten und andererseits in den Klassenräten über die Themen zu berichten, die im Schülerparlament besprochen werden. Das Schülerparlament stellt jedoch kein Entscheidungsgremium dar. Es spielt aber eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung und kann selbst Themen setzen, die Kindern wichtig sind und von Erwachsenen sonst möglicherweise nicht berücksichtigt werden. Allerdings werden aus dem Parlament Vertreter*innen für die Schulkonferenz entsendet.

Vorbereitung

Durch persönliche Kontakte zu einer Sozialarbeiterin, die für das Kinderparlament in Seferihisar arbeitet, kam 2018 die Idee auf, ein Austauschseminar zwischen Kindern der Otto Wels Grundschule und Kindern aus Seferihisar zu initiieren. Von Seiten der Schule sollten Menschen aus verschiedenen Bereichen (Hort,Lehrer*innen, Lebenskunde) dabei sein, um bei dieser ersten Begegnung viele Erfahrungen zu sammeln und das Projekt nachhaltig in der Schule zu verankern. Das ist gelungen, was durch die vielen positiven Äußerungen während und nach der Reise deutlich wurde. Wir haben seit Dezember 2018 drei Vorbereitungstreffen mit den Berliner Kindern durchgeführt, neben inhaltlichen Inputs zu Kinderrechten und Vorabinfos zum Kinderparlament ging es vor allem darum, als Gruppe zusammenzuwachsen, schließlich kamen die Kinder aus 7 verschiedenen 5. Und 6. Klassen. Es wurden Gruppen gebildet, die Präsentationen der Schule und des Schülerparlaments mit vielen Fotos vorbereiteten. Bei einem Elternabend wurde Afacan, das Projekt in Seferihisar und unser geplantes Programm ausführlich vorgestellt und diskutiert, alle Eltern und Kinder waren in die Vorbereitung mit einbezogen.

Die Reise

Wir trafen uns also am Sonntag, 09.06.19 um 10 Uhr an der Schule und brachen von dort Richtung Flughafen Tegel auf. Der Flug ging um 14:40 Uhr. Um 18:30 Uhr waren wir dann in Izmir und fuhren von dort weiter mit dem Bus Richtung Afacan, das wir gegen 21 Uhr erreichten.

Nach einem gemeinsamen Abendessen wurden die Zimmer bezogen und die Kinder ins Bett geschickt.

Montag, 10.06.19

Nach einer aufregenden Nacht und dem Frühstück trafen wir uns am Montag Vormittag und tauschten unsere ersten Eindrücke in einem Blitzlicht aus. Die Kinder berichteten, dass ihnen die Unterkunft gefällt und dass sie sich wohl fühlen. Anschließend wurde die Ankunft der Kinder aus Seferihisar vorbereitet. Dazu gehörte die Vorbereitung von Namensschildern, das Anbringen einer Wand der Vielfalt sowie das Absprechen der Verteilung der Geschenke, die von unseren Kindern für die Kinder aus Seferihisar vorbereitet worden waren. Auf der Wand der Vielfalt hatten die Kinder später die Möglichkeit sich durch das Beantworten von Fragen gegenseitig vorzustellen und durch das Vorschlagen der zu beantwortenden Fragen eigene Ideen beizutragen.

Im Anschluss an die Vorbereitungen wurde der erste Tagebucheintrag verfasst. Die Tagebücher werden von jedem Kind eigenständig als Erinnerung an die Begegnung verfasst und sollen auch der Reflexion der Erlebnisse während der Reise dienen sowie auf einem Abschlusselternabend vorgelesen werden. So erhalten dann auch die Eltern einen Einblick in das Geschehen der Reise aus der Sicht der teilnehmenden Kinder.

                                          Die Ereignisse und Eindrücke werden im Tagebuch notiert

Auf die Ankunft der Kinder aus Seferihisar und das anschließende Mittagessen folgte die Übergabe von Gastgeschenken. Für die Kinder aus Seferihisar war von jedem Kind

je eine kleine Stiftebox mit kleinen Geschenken gefüllt worden, die das Eis brechen sollte. Die „Gastgeber“ hatten ebenfalls als Geschenk Beutel vorbereitet, die mit verschiedenen Geschenken wie Basecaps oder T-Shirts gefüllt worden waren.

Ein Rundgang über die Anlage mit Einweisung in die wichtigsten Verhaltensregeln und die Verteilung von Tischdiensten zur Einbindung der Kinder in die Reiseorganisation und zur Übung von Verantwortungsübernahme stellten den nächsten Tagesordnungspunkt dar.

Ein Bingo-Spiel schloss sich an, das darin bestand, einander Fragen zu stellen und sich dabei besser kennenzulernen. Die Kinder beider Gruppen kamen dabei miteinander durch Unterstützung eines „Interviewleitfadens“ ins Gespräch. Zum Abschluss der ersten Arbeitsphase spielten wir ein Gruppenspiel, bei dem die Kinder durch Kooperation Steine übereinander zu einem Turm stapeln sollten (Fröbelturm).

                                                            Kennenlernspiel Fröbelturm

Direkt vor dem Abendessen ging es dann das erste Mal gemeinsam in den Pool.

Abends hatten die Kinder noch einmal die Möglichkeit sich entweder gemeinsam bei verschiedenen Spielen besser kennenzulernen oder sich frei zu beschäftigen. Diese Möglichkeit bestand für die Kinder dann auch an den anderen Abenden der Reise.

Dienstag, 11.06.19

Den Dienstag begannen wir mit einem Spiel zum Wiederholen der Namen, um an den Kennenlernprozess, der am Montag begonnen worden war, anzuknüpfen. Ebenso wie am Montag Vormittag wurden danach von allen Teilnehmenden in einem Blitzlicht spontan Gefühle und erste Eindrücke geäußert. Anschließend präsentierten wir anhand einer Powerpoint-Präsentation einerseits die Otto-Wels-Schule und andererseits das Konzept für unser Schülerparlament.

                                                         So sieht es an der Otto Wels Grundschule aus

Besonders Fragen über das deutsche Schulsystem, den Schulalltag und Besonderheiten unserer Schule interessierten die Kinder aus Seferihisar sehr. Die Vorstellung übernahmen für die Kinder unserer Schule die erwachsenen Begleiter*innen, wurden dabei aber durch Kinder unterstützt

Nach der Mittagspause schlossen die amtierende und ehemalige Bürgermeisterin mit der Präsentation des Kinderparlaments von Seferihisar anhand eines Promotionfilms an, indem sie die wichtigsten Punkte aus dem Film zusammenfassten. Der Film machte konzeptuelle Unterschiede deutlich und sollte erste Impulse geben, die dann am Freitag beim Besuch vor Ort vertieft wurden. An die Präsentation schloss sich ebenfalls eine Fragerunde an.

Am Nachmittag wurden Wünsche und Ziele der Seminarteilnehmenden aufgegriffen. Und mögliche Ressourcen bzw. Superkräfte besprochen, die benötigt werden, um diese Ziele zu verwirklichen. Dies geschah anhand von Superhelden, die von den Seminarteilnehmenden in Kleingruppen gebastelt oder gemalt werden sollten. Die oder der Superheld besaß Wünsche, die alle Teilnehmenden in ihrer Gruppe vorschlugen und diskutierten ohne sie jedoch zu werten. Bei der Vorstellung wurde dann in einer Gruppe sehr deutlich, dass die erfundene Superheldin – eine kleine gute Hexe – Charakterzüge besaß, die wahrscheinlich sehr stark der Selbstwahrnehmung eines Gruppenmitglieds entsprachen. Ein/e weitere/r Superheld/in hatte kein eindeutiges Geschlecht und die Superkraft Empathie. Dieses Produkt kam den eigenen Wünschen/ Zielen bzw. wünschbaren Superkräften/ Fähigkeiten wahrscheinlich am nächsten.

 

                                                      Wie könnte unser Superheld wohl aussehen?

Das Nachmittagsprogramm schloss mit einer weiteren Runde Fröbelturm ab. Wiederum standen Konzentrationsfähigkeit und Empathiefähigkeit sowie die Bereitschaft zur Kooperation im Vordergrund.

Der Abend stand den Teilnehmenden dann zur freien Freizeitgestaltung zur Verfügung. Dies wurde dankend angenommen.

Mittwoch, 12.06.19

Am Mittwoch nahmen wir uns die Zeit für eine ausführliche Bootstour. Dabei wandelten wir auf den Spuren von Odysseus. Ausgangspunkt unserer Tour war der ägäische Ort Foça.

Während der Fahrt bestand die Möglichkeit für einen intensiven Austausch zwischen den Gruppen. Dies nutzen einige Kinder, um einander Sprachunterricht zu geben. Insbesondere die Kinder aus der Türkei zeigten sich daran interessiert, ein wenig Deutsch von uns zu lernen.

Die Kinder hatten außerdem die Möglichkeit, Vögel in einem Naturschutzgebiet aus nächster Nähe beobachten zu können und so den Wert von Natur- und Artenschutz zu erfahren.

Die Stimmung war während der Fahrt äußerst ausgelassen. Den Höhepunkt der Fahrt stellte eine ausführliche Pause in einer Bucht in der Nähe der Sirenenfelsen dar, die zum gemeinsamen Mittagessen genutzt wurde.

Wie gut die Kinder sich die Kinder bereits in nur kurzer Zeit kennengelernt hatten, zeigte ein Pantomime-Spiel gegen Ende der Fahrt, bei dem die Kinder aneinander beobachtete Eigenheiten wiedergaben und so ihre gute Beobachtungsgabe unter Beweis stellten.

                                                  Intensive Diskussionen während der Bootstour

Die Rückkehr fiel auf den späten Nachmittag, sodass der Tag nach dem Abendbrot mit einigen Gruppenaktivitäten abschloss, um die Gruppe noch einmal in einer gemeinsamen Beschäftigung zusammenzubringen.

Donnerstag, 13.06.19

Wie immer starten wir mit einem kleinen Energizer, diesmal mit dem Spiel Ayi unserer türkischen Kolleg*innen. Die Ko-operation klappte die ganze Woche über sehr gut, Teile des Programms wurden von den türkischen Kolleg*innen übernommen.

                                 Selver, Levent und Ceren, nicht nur nett, sondern immer mit kreativen Ideen dabei

Den Vormittag nutzen wir für eine Einführung in das Thema Plastikmüll. Seit einiger Zeit ist die Verschmutzung der Umwelt durch Plastikabfall stärker ins Bewusstsein gerückt. In Afacan wird großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Außerdem sind auch Ägäis und Mittelmeer immer stärker von Abfall betroffen, wie sich anhand immer stärker verschmutzter Strände zeigt.

Wir zeigten den Kindern also einen kurzen Film, der ihnen erklärte, wie Müll in die Meere gelangt, wie lange es dauert, bis sich verschiedene Plastikprodukte im Meer vollständig zersetzt haben und besprachen dann die Folgen, die Abfall beispielsweise für Meerestiere haben kann.

Anschließend teilten wir uns in drei Gruppen auf und gingen zum Einsammeln von Verpackungsabfall an den Strand beziehungsweise vor das Grundstück der Bildungsstätte. Der von uns gefundene Abfall wurde anschließend dokumentiert.

  

                                                            Was da so alles rumliegt!

Vor dem Mittagessen folgte mit einem Spiel zum Thema „Kinderrechte“ der nächste thematische Schwerpunkt. Über die Kinderrechte sprachen wir mit den Kindern aus unserer Schule bereits auf einem Vorbereitungstreffen. Wir vermuteten, dass Kinderrechte auch den Kindern aus Seferihisar bekannt waren. Deswegen folgte an dieser Stelle keine weitere Einführung in das Thema und wir stiegen sofort in das Spiel ein.

Den Nachmittag begannen wir damit, alle Kinder einem geheimen zweiten Kind zuzuordnen, das von ihnen eine nette Aufmerksamkeit erhalten sollte. Dadurch sollte der Fokus zum einen darauf gelenkt werden, darüber nachzudenken, wie man einem anderen Menschen eine Freude bereiten kann. Zum anderen sollten die Kinder bei dieser Aufgabe ihre Kreativität entfalten und schließlich stellt der geheime Freund eine besondere Möglichkeit dar, um die Aufmerksamkeit der Kinder auf freundliches Verhalten zu lenken.

                                                 Engagierte Diskussionen beim Thema Kinderrechte

Anschließend führten wir mit den Kindern eine Gelände-Rallye durch, bei der sie das Gelände noch einmal gezielt erkundeten um Informationen zusammenzutragen. Die Aufgabe wurde wiederum zu zweit bearbeitet, je ein Kind aus unserer Schule und ein Kind aus der Türkei. Erfolgreich waren am Ende jene Tandems, deren Kinder geschickt miteinander kooperiert hatten.

Freitag, 14.06.19

Wir nutzten den Freitag für einen Besuch in Seferihisar. Dort angekommen teilten wir uns zuerst in Gruppen auf, um dann die türkischen Kinder an ihre Schulen für die Zeugniszeremonien zu begleiten.

Darauf empfing uns der Bürgermeister von Seferihisar im Rathaus. Er ließ er sich den Anlass der Schülerbegegnung erklären und erfuhr, dass sich die Gruppe mit den Themen Mitbestimmung von Kindern in politischen Entscheidungsprozessen, Plastikmüll sowie Kinderrechte auseinandergesetzt hatte.

                                                             Beim Bürgermeister von Seferihisar

Anschließend wurden die deutschen Teilnehmenden von Melis, der Kinderbürgermeisterin, über das Gelände des Kinderparlaments geführt, das zu Fuß vom Rathaus aus zu erreichen war. Wir begegneten auf dem Gelände einer Gruppe junger Schulkinder, die sich gerade auf ein Schachturnier vorbereiteten. Einen Aufnahmeraum, ein Tanzstudio, ein Gewächshaus, einen kleinen Pavillon für Klavierunterricht besichtigten wir ebenfalls und bekamen so einen Eindruck, wie durch die Arbeit der Kindervertreter*innen sinnvolle Bildungsangebote in der Gemeinde umgesetzt werden.

                                                   Das Gelände des Kinderparlaments in Seferihisar

Auf der Weiterreise nach der Besichtigung fuhren wir dann an einem der ersten gemeinsam von Kinderbürgermeisterin und Gemeindebürgermeister umgesetzten Projekte vorbei: einem Radweg, der durch Poller von der Fahrbahn abgetrennt ist und dadurch Fahrradfahrende schützt. Dies kommt insbesondere den schwächsten Teilnehmenden am Straßenverkehr zugute: den Kindern.

Nachmittags besichtigten wir Sağacik, eine bei Touristen beliebter historischer Teil von Seferihisar, dort hatten die Kinder noch die Möglichkeit, kleine Geschenke für ihre Familien zu kaufen.

Samstag, 15.06.19

Am letzten Tag wurde auf einen neuen thematischen Input verzichtet. Stattdessen nahmen wir uns am Vormittag die Zeit, um gemeinsam mit den Kindern darüber nachzudenken, was in dieser Woche geschehen war.

Zu Beginn wurde „der geheime Freund“ ausgewertet. Alle Kinder sollten der Reihe nach einschätzen, welches Kind im Laufe der letzten Tage heimlich versucht haben könnte, ihnen einen Gefallen zu tun oder eine nette Geste zu erweisen. Wie sich zeigte, hatten beinahe alle Teilnehmer*innen ihre Aufgabe sehr ernst genommen und sich um einen Gefallen bemüht. Dabei waren sie teilweise äußerst kreativ, nutzten aber manchmal auch nur kleine Gesten wie ein freundliches „Hallo“.

                                                                 Viele neue Freunde und Freundinnen

Die weitere Abschlussreflexion diente einerseits der Abfrage der beliebtesten Spiele und Übungen, die die Kinder im Laufe der Woche kennengelernt hatten.

                                                                            Was war am besten?

Außerdem wurde durch die weitere Ergebnissicherung durch die folgenden Fragen vorstrukturiert:

  • Was hat mir gefallen?

  • Was hat mir nicht gefallen?

  • Was nehme ich mit?

In dieser Phase der Abschlussbewertung äußerten einige Kinder unter anderem ihr Erstaunen darüber, wie gut man eine fremde Gruppe innerhalb einer Woche kennenlernen kann. Durch weitere Kommentare wurde die zwischen den Gruppen gewachsene Sympathie füreinander sehr deutlich.

Außerdem wurde mit den Berliner Kindern besprochen, wie wir unser Projekt nach der Rückkehr an der Schule präsentieren. Eine Fotowand wurde gleich am Montag umgesetzt. Für die Präsentation im Schülerparlament wurde eine Gruppe gebildet und auf der Schulhomepage soll auch was zu sehen sein.

Sonntag, 16.06.19

Nach sehr frühem Frühstück um 6:45 (danke an die Flexibilität des Afacan-Teams), ging es zum Flughafen. Trotz einer Verspätung konnten am Nachmittag alle die schon ungeduldig wartenden Eltern in die Arme schließen.

Fazit und Ausblick

Eine sehr gelungene Begegnung, die wir auf jeden Fall fortsetzen möchten. Danke nochmal an die Arbeitsgruppe ErFahren bei der Stiftung Umverteilen und an das gesamte Afacan Team, die unser Projekt in dieser Form erst ermöglicht haben. Auf der türkischen Seite ist es im Moment unklar, ob das Kinderparlament weiterhin in Seferihisar angesiedelt bleiben wird, oder ob die Zuständigkeit nach Izmir wechselt. Diese Entscheidungen und Unklarheiten manches es schwer, gleich für 2020 eine Fortsetzung zu planen, außerdem wäre es gut, wenn auch ein Rückbesuch der türkischen Schüler*innen ermöglicht werden könnte, hierzu denken wir an eine zusätzlichen Antrag bei der deutsch-türkischen Jugendbrücke. Wir hoffen, im nächsten Jahr Klarheit über diese Punkt zu erhalten und so 2021 ein weiteres Projekt in Afacan planen zu können.

André Schumann, Esra Çiftçi, Büşra Köksal, Gürkan Buyurucu, Bernhard Stolz

p.s. Eine filmische Dokumentation des Projekts ist bei Bernhard Stolz erhältlich

Kontakt: bernhardstolz@hotmail.com


Ferienprogramm Hort

Ferienprogramm Hort

Ferienprogramm 2019

Urlaub in Berlin – 24.6. bis 12.07.2019

Idee: Planung von Ausflügen gemeinsam mit den Kindern

Unter dem Motto „ Urlaub in Berlin “

Wo / Wie möchtet ihr gerne Urlaub machen??

Mögliche Ausflüge:

Strandurlaub ( Strandbad Müggelsee )

Auf einer Insel ( Pfaueninsel )

Mit einen Boot fahren ( Fähre nach Kladow/ Dampferfahrt )

Im Urwald ( Kletterwald Jungfernheide )

Auf Safari ( Tierpark )

Im Mittelalter ( Ritterspielplatz )

Vorbereitung: Gemeinsame Recherche mit den Kindern

Weg, Fahrzeit, Preis, Termin + BVG Stadtplan

Nachbereitung: BVG Stadtplan+ Fotoalbum

Ziele des Projekts:

Kennenlernen neuer Orte , Erweiterung des Sozialraums,

Förderung Selbständigkeit, Selbstorganisation, Selbstbestimmung, Partizipation.

In Kooperation mit der Galilei Grundschule/ Otto-Wels Grundschule

Schulsozialarbeiterin Stella Wedell

Schöne Ferien


Drumbo-Cup 2019

Drumbo-Cup 2019

 

Wir sind Bezirksmeister!

Die Jungen-Schulfußballmannschaft errichte den ersten Platz in Friedrichshain- Kreuzberg.

Unsere Schulmannschaft der Jungen erreichte beim 45. Drumbo-Cup im Hallenfußball den ersten Platz des Bezirks. Insgesamt nahmen 26 Mannschaften teil. Am 7. März werden wir in der ersten Finalrunde unter den 24 besten Schulmannschaften spielen.

Die Vorrunde wurde souverän gemeistert. Wir konnten die Zuschauer in der Halle mit vielen Toren begeistern und belegten den ersten Platz von sechs Mannschaften.

Somit qualifizierten wir uns für die Zwischenrunde, die von spannenden Partien geprägt war. Auch hier konnten wir uns mit zehn Punkten aus fünf Partien durchsetzen und belegten den zweiten Platz von sechs Mannschaften. Die Endrunde von Friedrichshain- Kreuzberg wurde damit erreicht.

 

In der Endrunde zeigten wir sowohl technisch als auch kämpferisch hervorragende Leistungen und verdienten uns die Bezirksmeisterschaft. Wir holten zwölf Punkte aus fünf Spielen. Dadurch sind wir als Bezirksmeister für die Berliner Final- Vorrunde qualifiziert.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt den zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern und Mitschülern, die mitfieberten und die Mannschaft lautstark unterstützten. Mitgespielt haben Mert B., Erhan E., Sahin F., Umutcan B., Aymaan M., Azam Ö., Djamal H., und Mohammed Z.. Trainiert wurde die Mannschaft von Deniz Özalp und Vedat Celebi.

Dies ist erst der Anfang einer langen Reise. Wir werden unsere Schule weiterhin mit viel Ehrgeiz vertreten.

 

Berlin, 25,02.2019


Lesewettbewerb an der OWG 2018

Lesewettbewerb an der OWG 2018

 

In diesem Jahr fand der traditionelle Lesewettbewerb der OWG am

04. Dezember 2018 statt. Die Klassensieger der 4. – 6. Klassen traten jeweils in dreiminütigen Lesebeiträgen vor ihren Klassen auf und ermittelten unter sich den/die Stufensieger/in.

Die Jury-Mitglieder waren diesmal Schüler des Robert-Koch-Gymnasiums, eine Elternvertreterin, ehemalige Lehrer/innen, Erzieher/innen und Mitarbeiter/innen der Schulsozialarbeit. Sie hatten es nicht leicht, unter den guten Vorlesern die Sieger zu ermitteln.

Die Auswahl der Bücher reichte von geheimnisvollen Spukhäusern, Heidi, Schulvampiren bis hin zu Gregs Tagebuch und Harry Potters Stein der Weisen.

Die Zuhörer lauschten gespannt und konzentriert zu.

Am Ende standen die folgenden Sieger fest:

4. Klassen: Maryan C., Klasse 4b

5. Klassen: Hilal C., Klasse 5b

 

6. Klassen: Samir S., Klasse 6b.  

 

Wir gratulieren herzlich!

Samir nimmt dann im Frühling als Schulsieger am Regionalentscheid der Berliner Grundschulen teil. Wir drücken ihm jetzt schon mal kräftig die Daumen.

T. Reinhard, Lehrer


Nightingale 2018

Nightingale 2018

Nightingale Logo

 

Unser Nightingale-Projekt, das leider 2014 beendet wurde, ist wieder aufgelebt! Ab sofort werden Studentinnen und Studenten mit ausgesuchten Schülerinnen und Schülern in 12  Tandems 9 Monate lang gemeinsam Aktivitäten unternehmen. So bekommen die Kinder Gelegenheit, einmal „über den Tellerrand hinaus“ zu schauen und neue Facetten unserer Stadt und des Zusammenlebens zu erkunden. Wir freuen uns!!

Nightingale – Ein Mentorenprojekt für Studierende und Schüler

„Der Praxisbezug im Studium fehlt oder kommt zu spät. Es gibt zu wenig Vorbereitung auf die multikulturelle Schülermischung ….“ Solche und ähnliche Klagen sind bei Lehramtsstudenten immer wieder zu hören.
Auf der anderen Seite bilden in immer mehr Grundschulen Kinder mit Migrationshintergrund die größte Schülergruppe (teilweise über 80%).

Nightingale schafft Erfahrungen

Viele Migrantenfamilien ziehen sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt auf Grund von Arbeitslosigkeit, verstärkt in die eigene ethnische oder religiöse community zurück. Die Folge an den Schulen: Viele SchülerInnen bewegen sich ausschließlich in ihrem familiären Umfeld im Kiez.
Viele Umwelterfahrungen, Möglichkeiten, die eine Stadt wie Berlin auch für Kinder bietet (Ausstellungen, Museen etc.) und auch Einblicke in andere Bildungskarrieren bleiben diesen Kindern verschlossen.
Auf der anderen Seite werden angehende LehrerInnen auf diese Situation im Studium kaum vorbereitet.

Hier setzt das Mentorenprojekt Nightingale an. 15-20 StudentInnen treffen sich einmal pro Woche mit den Kindern und zeigen ihnen Vielfältiges in Berlin. Von der Universität über Museen bis hin zum Wannsee. Somit bieten sie ihnen Erfahrungen bei denen man noch mal anders als im Unterricht lernen kann. Gleichzeitig lernen die StudentInnen die Erfahrungs- und Lebenswelt der SchülerInnen kennen und bauen Vorurteile ab.
Ein Lernprozess kann so auf beiden Seiten entstehen.

Wo kommt Nightingale her?

Die Projektidee kommt aus Schweden, wo inzwischen mehr als 1000 Kinder mit ihren StudentInnen teilgenommen haben.
Wir konnten die Freie Universität Berlin als Partner gewinnen und haben das Projekt im Schuljahr 2005/06 in einer Pilotphase gemeinsam erprobt. An unserer Schule war die Begeisterung sehr groß, die teilnehmenden Studierenden waren ebenfalls sehr angetan.

Seitdem lief das Projekt erfolgreich mit durchschnittlich 17 Student/innen pro Schuljahr.
Das Projekt wurde seit Herbst 2009 unter dem zusätzlichen Titel „Hand-in-Hand“ durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gefördert und über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Das neue Projekt  ist leider noch nicht finanziell abgesichert. Wir bemühen uns um Spendenmittel.


Link


Unsere Schüler-Vollversammlungen

Unsere Schüler-Vollversammlungen

Am 20. Juni 2018 fand unsere erste Schüler-Vollversammlung statt. Seit vielen Jahren schon wurde an dieser Idee gearbeitet. „Abgeguckt“ haben wir sie von unserem Comenius-Partner aus London, wo solche Versammlungen regelmäßig stattfinden. Worum geht es uns? Wir möchten ein Gremium haben, das den Zusammenhalt der Schule unterstützt und allen Schülern und Schülerinnen beweist, dass es sich lohnt, freundlich, höflich, fleißig und hilfsbereit zu sein. Alle Klassen ernannten eine Person, die ihrer Meinung nach ein besonderes Lob verdient hat.

Am Tag der Versammlung kamen zuerst die Kinder aller JÜL-Klassen. Mit tatkräftiger Unterstützung einiger Lehrer*innen und Hort-Erzieher*innen war die halbe Turnhalle vorbereitet worden.

 

Schnell hatte jeder seinen Platz gefunden.

 

Das OWG-Lied wurde angestimmt. Herr Sibler begrüßte alle, erklärte den Ablauf und besprach kurz ein Problem.

 

Dann kam die Belobigung. Aus jeder Klasse wurde jemand aufgerufen, kam nach vorne und wurde mit einer Urkunde geehrt. Einen Applaus gab es für alle Geehrten.

 

Nach der Pause kamen die 4. – 6. Klassen und erlebten das Gleiche.

In langer Arbeit hatte Bernd Richter aus der Werkstatt der Werkpädagogik an einem Baum gearbeitet, der unser Lobbaum werden sollte. Nun wurde er „eingeweiht“. Für alle belobigten Kinder wurde an diesem Baum ein goldenes Blatt angebracht, auf dem der Name und die positiven Eigenschaften standen. Nun kann in der Eingangshalle jeder sehen, wer gelobt wurde. Herzlichen Glückwunsch!!

Seitdem finden in jedem Schuljahr 4 Schülervollversammlungen statt. 🙂


Tag der Vielfalt

Tag der Vielfalt

Am 21.03., dem internationalen Tag gegen Rassismus, fand an der OWG und im MGH ein Tag der Vielfalt statt.

Über 40 Muttersprachen  sprechen unsere Schüler*innen zu Hause, dort werden die verschiedensten Feste gefeiert, gebetet wird in der Moschee, in der Kirche, im Cem Evi oder auch gar nicht: es gibt viel Gründe auf einander neugierig zu sein. Berliner sind wir alle, egal ob hier geboren oder erst zu uns gekommen. In vielen Klassen fanden Projekte statt.  Wir nutzten diesen Tag, um uns und unsere Vielfalt besser kennen zu lernen. Wenn man sich gut kennt, ist es leichter,  respektvoll mit allen umzugehen. In diesem Sinne:

Wir in Kreuzberg: Jeder ist anders – alle sind gleich

 

Im Mehrgenerationenhaus fand die Übertragung einer Radiosendung von Alex-Radio mit vielen interessanten Interviews statt. Ko-Moderator war Eray Bolat aus der Klasse 5c – ein gelungener Auftritt.

Unter folgender Adresse können Sie in die Interviews reinhören:

WassertorPodcast

Die Schülerinnen und Schüler haben den Tag sehr genossen. Hier einige Eindrücke:

Lerngruppe 6 – Eulen

Am Tag der Vielfalt haben wir ein Buch „Irgendwie Anders“ gelesen. Das haben wir nachgespielt.Wir haben darüber gesprochen, woher wir kommen und warum wir in Deutschland sind. Zum Abschluss haben wir in der Sporthalle miteinander getanzt. Wir  fanden den Tag toll, weil wir tolle Sachen gemacht haben.   Jolie

 

Lerngruppe 7 – Marienkäfer

Die Kinder der Lerngruppe 6 zum Projekt „Brieffreundschaft mit einer Schule in Uganda“sagen: 

Es gefällt mir, weil …

  • wir uns mit Kindern aus einem anderen Land schreiben
  • weil es für mich schön ist
  • es toll ist mit Kindern aus einem anderen Land zu sprechen
  • mir ihre Bilder gut gefallen
  • es sich anfühlt, als wären wir bei ihnen
  • weil wir mit Kindern aus einem anderen Land befreundet sind
  • es interessant ist und wir mit unseren Freunden Englisch sprechen können
  • wir viel über das Land lernen
  • ich froh bin afrikanische Freunde zu haben
  • mir das Lied, was sie für und gesungen haben und den Brief, den sie uns geschrieben habe gefällt

Die Klasse hat jetzt wieder einen Brief mit Bildern und den Film vom Tag der Vielfalt nach Uganda mitnehmen lassen. In einigen Monaten werden wir wieder eine Antwort erhalten.

 

Lerngruppe 9 – Schmetterlinge

Lerngruppe 11 – Elefanten

Schülerinnen und Schüler der Lenrgruppe meinen zum Projekt „Lapbook“:
–  „Das Ich-Lapbook zeigt, dass Kinder verschieden sind.“ (Eleanor)

-„Ich habe erfahren, wer was nicht mag.“ (Emir)

– „Ich weiß jetzt, was Kinder an mr mögen.“ (Murat)

– „Man weiß jetzt, warum jemand gern ein Junge/Mädchen ist.“ (Jodi)

Lerngruppe 12 – Löwen

Klassen 4a und 4d

Klasse 6a


Drumbo-Cup 2018

Drumbo-Cup 2018

Die Schulmannschaft erreicht den 2.Platz in Friedrichshain-Kreuzberg

Unsere Schulmannschaft der Jungen hat beim 44.DrumboCup im Hallenfußball den zweiten Platz des Bezirks erreicht. Insgesamt hatten 26 Mannschaften teilgenommen. Am 16. März spielen wir in der ersten Finalrunde unter den 24 besten Teams Berlins.

In der Vorrunde im Januar hatten wir mit einer ganzen Menge Spaß, guten Kombinationen und vielen Toren den zweiten Platz (von sechs Mannschaften) belegt und uns damit für die Zwischenrunde qualifiziert.
Am 20. Februar konnten wir uns dann mit nur einer Niederlage aus fünf Spielen souverän für die Endrunde von Friedrichshain-Kreuzberg qualifizieren.

In der Endrunde unseres Bezirks belegten wir nach weiteren erfolgreichen Spielen (zwei Siege, drei Unentschieden) wiederum den zweiten Platz. Dadurch sind wir gemeinsam mit dem Bezirksmeister (Sportliche Glückwünsche an die Fichtelgebirge-Grundschule) für die Berliner Final-Vorrunde qualifiziert.
Die tolle Unterstützung der Klassen 6c und 6d in der Halle haben wir als sehr motivierend empfunden. Vielen Dank dafür.

Mitgespielt haben Bahaa Z., Ayman M., Halil T., Talha D., Özgür G., Cem Ali A., Mert B. und Mert C.
Trainiert und betreut wurde die Mannschaft von Vedat Celebi und Steffen Sibler.


Erster Europäischer Bildungsgipfel in Brüssel

Erster Europäischer Bildungsgipfel in Brüssel

 

 

Kids conquering castles“ – auf dem Ersten Europäischen Bildungsgipfel in Brüssel!

Am 25. Januar 2018 fand in Brüssel das Erste Europäische Gipfeltreffen für Bildung mit dem Titel „Back to basics; for an innovative, inclusive and values based education“ statt. Hierzu wurden wir eingeladen, unser Projekt „Kids conquering castles“ in der Ausstellung „Ideas in Action“ vorzustellen. Das Gipfeltreffen, von der Europäischen Kommission organisiert, brachte Menschen verschiedener Professionen zusammen: Minister, Bildungsexperten und andere Interessenvertreter kamen zusammen, um über die bedeutende Rolle von Bildung zu sprechen.

Bei dem Treffen lag der Fokus auf den schwachen Leistungen im Bereich der „Basic skills“ junger Lernenden in ganz Europa, mit der dringenden Not sich mit der Ungleichheit im Bildungssystem zu befassen und mehr in den Bereich der Bildung zu investieren.

Die „Ideas in Action“ Ausstellung zeigte um die 15 Projekte, welche durch die Europäische Kommission finanziert wurden: Erasmus+, Lifelong Learning Programme, Marie Sklodowska-Curie Actions, Horizon 2020 als auch andere, neue Leuchtturm-Initiativen.

Unser Projekt wurde für die „Ideas in Action“ Ausstellung ausgewählt, da es viele der folgenden Kriterien erfüllte:

  • es stellt ein gutes Beispiel, für den zugeführten europäischen Mehrwert durch Erasmus + oder andere EU finanzierte Projekte dar
  • es repräsentiert die verschiedenen Dimensionen von Bildung, welche auf dem Bildungsgipfel diskutiert wurden (Erwerb von Basis- und fachübergreifenden Kompetenzen, Inklusive Bildung und Förderung von fundamentalen Werten; Verbreitung von MINT-Kompetenzen und unternehmerisches Denken)
  • es involviert das ganze Spektrum an Akteuren im Bereich der Bildung
  • es lieferte eine direkte Verbindung zu den verschiedenen Workshops und Podiumsdiskussionen auf dem Bildungsgipfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


70 Jahre Otto-Wels-Grundschule

70 Jahre Otto-Wels-Grundschule

70 Jahre OWG

Am 21.04.2017 nahm das Kollegium der Otto-Wels-Grundschule an einer kleinen Feier teil.

Zum 70. Jahrestag der Otto-Wels-Grundschule hatte der ehemalige Schulleiter der Kurt-Held-Schule und Lehrer der Otto-Wels-Grundschule Dieter Czech (91 Jahre) das ehemalige und amtierende Kollegium zu einer kleinen Feier eingeladen. Sehr beeindruckend sprach er über die Anfänge der Otto-Wels-Grundschule und fand interessierte Zuhörer unter den jungen Kolleginnen und Kollegen. Im Vortrag sprach Herr Czech über die schulischen Probleme von 1947 und deren Bewerkstelligung, die so ganz anders waren als die von heute. Das Kollegium war sehr beeindruckt von dem Vortrag und bedankte sich bei Herrn Czech für diesen anschaulichen Vortrag.


Werkpädagogik – WPG

Werkpädagogik – WPG

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Werkpädagogik

Was ist Werkpädagogik?

Im Werkpädagogischem Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler in einer kleinen Lerngruppe.

Im Werkraum und im Schulgarten arbeiten wir (Frau Sevil Tat, Sozialarbeiterin und Herr Bernd Richter-Lamrini, Werkpädagoge) mit Methoden die das Kind individuell ansprechen.

Im Werkpädagogischen Unterricht werden Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang und in der Handhabung von Maschinen und Werkzeugen und die Bearbeitung unterschiedlicher Materialien erlernt.

Es entstehen z.B. Tongefäße, Tonskulpturen, Papierdrachen, Vogelhäuser, Holztische und Regale.

Die Natur – und Werkpädagogik eröffnet und gestaltet Lernwege, die

  • allen Schülerinnen und Schüler besondere Entwicklungschancen bieten, die an handlungsorientiertem/ handwerklichem Lernen interessiert sind und für die diese Lernwege motivierende, anregende und leistungsfördernde Wirkungen haben,

 

  • bei der gemeinsamen Arbeit an praktischen Aufgaben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler dazu auffordern und ermutigen, ihre Fähigkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Schülern zu erproben und zu stärken,

 

  • den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, vielfältige eigene Interessen und Fähigkeiten bei der Bewältigung von Praxisaufgaben zu entdecken, weiter zu entwickeln und die Erfolge ihres Lernprozesses zu erleben,

 

  • eine Beteiligung der Schüler und Schülerinnen an der Mitgestaltung ihrer Schule ermöglichen und damit die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme stärken.

Die im Werkpädagogischen Unterricht erlebten Erfolge stärken die allgemeine Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Kindes.

Vorbereitungsarbeiten

Vorbereitungsarbeiten

 

Bernd

Bernd Richter legt Hand an …

 

Die Schüler*innen auch!

Die Schüler*innen auch!

 

Die Wand im Schulgarten wird verschönert.

Die Wand im Schulgarten wird verschönert.

 

Die Werkpädagogische Projektarbeit wird gefördert durch das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg


1. Spendenlauf

1. Spendenlauf

OWG Spendenlauf am 04. Juli 2017

Am Vormittag des 4. Juli fand bei uns an der OWG der erste Spendenlauf statt. „WIR LAUFEN FÜR UNSEREN SCHULHOF“ war das Motto. Alle Schüler*Innen haben sich vor dem Lauf einen oder mehrere Sponsoren in ihrem Umfeld gesucht. Diese spendeten für jede gelaufene Runde einen vorher festgelegten Betrag.

Manche Sponsoren waren ganz schön erstaunt, dass ihre Läufer so viele Runden geschafft haben. Die größte Rundenzahl hat Sercan aus der 5 b geschafft, der zusammen mit seinem Klassenlehrer Herr Wittwer gelaufen ist, und zwar 137 Runden!!!

Der Lauf war ein voller Erfolg!

Wir hatten nicht nur viel Spaß bei Sonnenschein (Danke an den Wettergott!), leckeren gesunden Snacks (Danke an das Verkaufs-Team vom Hort!) und toller Musik und Stimmungsmacher (Danke an Vedat, Manuela und Evelyn!) . Unsere Schüler*Innen haben sich auch richtig angestrengt. Insgesamt sind alle zusammen knapp über 6.000 Runden (à 250 m) auf dem Lobeck-Sportplatz gelaufen, das ist eine Strecke von über 1.500 km. Durch die Sponsoren der Kinder kamen über 2.500 € zusammen!!

Das gesammelte Geld fließt in das Schulhof-Projekt, das wir in diesem Schuljahr zusammen mit dem Träger „Grün macht Schule“ auf die Beine gestellt haben. Unser Schulhof soll schöner, bunter und bewegungsfreudiger werden. Einige Projekte, wie die Chill-Ecke oder die archäologische Sandgrube sind schon fertig gestellt. Mit dem „erlaufenen“ Geld können weitere Projekte, wie das Stamm Mimikado und der Stelzenparcours realisiert werden.

Wir, das Spendenlauf-Organisationsteam, bedanken uns bei allen Tatkräftigen, die den Tag so schön und unvergesslich gemacht haben. Die Vorbereitungen und der Tag selbst machten viel Arbeit, die sich gelohnt hat. Danke auch an alle unsere engagierten Schüler*Innen, Lehrer*Innen, Erzieher*Innen, Mitarbeiter*Innen und Eltern, die beim Laufen Alles gegeben haben.

Ein großer Dank gilt natürlich allen Sponsoren der Kinder.

Besonders zu erwähnen ist das Jugendzentrum TEK (tek36.de) in Kreuzberg. Es unterstützte alle Kinder, die keinen eigenen Sposnor gefunden hatten, mit insgesamt 500 € Spende.

Aber auch andere Firmen und Geschäfte aus unserem Kiez beteiligten sich mit großzügigen Spenden für die Organisation des Laufs.

Wir danken:

  • dem start up „idealo“ in der Ritterstraße für ihre großzügige Spende (idealo.de)
  • der Firma 7gün für ihre Spende
  • den Berliner Wasserbetrieben für ihre Spende
  • dem Caterer Warenhoff für die Lieferung von Obst und Gemüse
  • dem Schreibwarenladen „papierwelt“ in der Körtestraße für 4.000 bunte Büroklammern
  • der Bäckerei „dreißig“ für die Vollkornbrote (baeckerei-dreissig.de)
  • dem Biomarkt „Kraut und Rüben“ in der Oranienstraße für 10 Flaschen Apfelsaft (kraut-und-rueben-berlin.de)
  • der Kaffeerösterei Kreuzberg in der Gitschiner Straße für 6 kg Kaffee (kbkgmbh.de)
  • dem Café „mahlzeit“ in der Alexandrinenstraße für die Vollkornschnitten
  • Frau Lange für 10 zuckerfreie Bananenbrote
  • Jutta und der Garten-AG für die frischen Gartenkräuter
  • der „Flying steps breakdance academy“ in der Lobeckstraße für 6 Freikarten zur Probestunde
  • dem „boulderklub“ in der Ohlauer Straße für 3 Freikarten zum Probetraining
  • Ivan Kirpichev für die kostenlose Unterstützung bei den digitalen Grafiken (Flyer, Buttons, Logo, Laufzettel)

Im Foyer unserer Schule kann eine Fotoausstellung mit mehr Bildern von unserem ersten Spendenlauf bewundert werden.

 

Kommentare von SchülerInnen der Klasse 4 b

„Ich fand den Spendenlauf super! Aber ein Tag später tat mir Alles weh. Der Spendenlauf war für mich cool und ich war sehr aufgeregt.“ (Tugra)

„Der Spendenlauf war für mich sehr schön. Es war ein toller Tag, obwohl ich nur 3 Runden gelaufen bin.“ (Nuha)

„Der Spendenlauf war für mich nicht so toll, weil die Lehrer viele Kinder rausgezogen haben. Wenn man auf das Negative schaut, hat es keinen Spaß gemacht! Lehrer waren am Spendenlauf gemein. Wenn man gegangen ist, wurde man einfach rausgeschmissen.“ (Samir)

„Ich fand den Spendenlauf cool und toll, aber am nächsten Tag war ich kaputt, sehr kaputt. Ich habe

12 € gesammelt für 12 Runden laufen. Danke für den schönen Tag!“ (Stephanie)

 

 

Und so sahen es die Schüler*innen der Lerngruppe 5 (damals 9):