e-twinning Qualitätssiegel

e-twinning Qualitätssiegel

 

e-twinning Qualitätssiegel

 

Nachdem unser Erasmus+ – Projekt erfolgreich beendet wurde, hat sich unsere Schule beim pädagogischen Austauschdienst (PAD) für das e-twinning Qualitätssiegel beworben. Nun bekamen wir die Mitteilung, dass unsere Leistungen gewürdigt werden. Der PAD schreibt dazu:

„Die Jury ist sich einig, dass Ihr Projekt » Kids Conquering Castles« das eTwinning-Qualitätssiegel verdient! Wir gratulieren Ihnen und den beteiligten Schülerinnen und Schülern ganz herzlich zu dieser Leistung.

Zur Unterstützung Ihrer weiteren eTwinning-Arbeit erhalten Sie ein Amazon-Wertgutschein über 300 Euro (z.B. für die Anschaffung technischen Equipments, Software) sowie eine Ehrentafel und Urkunden für alle Beteiligten. Ihre Schülerinnen und Schüler bekommen zudem ein Paket mit hochwertigen Sachpreisen.“

Außerdem erhielt unsere Schule das Europäische Qualitätssiegel. Dazu erhielten wir folgende Mitteilung:

„Herzlichen Glückwunsch! Ihre Schule wurde mit dem Europäischen Qualitätssiegel für die herausragende Arbeit im Rahmen des eTwinning-Projekts „Kids Conquering Castles“ ausgezeichnet. Es zeigt, dass Ihre Arbeit, die Arbeit Ihrer SchülerInnen und Ihrer Schule auf höchster europäischer Ebene anerkannt wurde.“

 

Wir sind stolz auf diese Leistung!


KCC (Kids Conquering Castles) – Erasmus +

KCC (Kids Conquering Castles) – Erasmus +

Auch 2016 wurde in internationales Projekt beantragt und genehmigt. Es ist ein Erasmus+ – Projekt und trägt den Titel „Kids Conquering Castles (KCC) – Kinder erobern Schlösser“. Innerhalb von 3 Jahren sollen Schüler*innen der 6 Partnerschulen aus Österreich, Italien, Griechenland, Spanien (Katalonien), Großbritannien (Wales) und Deutschland lernen, wir man Projekte plant und durchführt.

 

Aktivitäten des Projektes KCC – Kids Conquering Castles

Im November 2016 fand ein Lehrertreffen in Wales statt. Dort wurden die Aktivitäten des ersten Projektjahres besprochen.

In Berlin arbeiten wir mit einer Arbeitsgemeinschaft sowie den Klassen, aus denen die Kinder entsandt wurden. Als erstes wählten die Schüler*innen ein Schloss aus, über das in den folgenden 3 Jahren gearbeitet werden sollte – es wurde das Schloss Charlottenburg. Das Schloss wurde mit den Kindern der AG besucht.

Es wurde über unseres Schule/Stadt/Land sowie über das Schloss eine Powerpoint-Präsentation erstellt und auf der Homepage bzw. eTwinning veröffentlicht. Mit den Partnerschulen tauschten wir Postkarten aus, um uns vorzustellen. Das gleiche taten wir auch im Dezember zum Weihnachtsfest.

Zu den Schlössern und Burgen wurde ein Quiz erstellt und über eTwinning von allen Kindern gelöst.

Gleichzeitig entwickelten alle Schulen ein Logo für die zu gründende Schülerfirma / Kooperative. Da zwei Logos die gleiche Punktzahl bekam, wurden die beiden nach gemeinsamer Abstimmung zu einem Logo verschmolzen.

Das Thema „Entrepreneurship“ wurde mit einer fünften Klasse im Unterricht mittels eines in Wales vorgestellten online-Programmes behandelt. Als Vorbereitung für die Firmengründung wurde das Thema Präsident*in/Sekretär*in/Schatzmeister*in in der Arbeitsgemeinschaft besprochen und eine Wahl initiiert. Alle Mitglieder der AG stellten sich für ein Amt zur Verfügung, bereitete ein Wahlplakat vor und präsentierten sich am Wahltag den 4 Klassen, aus denen sie kamen. Die Wahl verlief geheim. Es gewannen Leoni S. (Präsidentin), Djamella C.(Sekretärin) und Djamal H.(Schatzmeister).

 

Camp in Navas/Katalonien

Im Mai 2017 fand das erste Schülercamp in Spanien statt. Die Schule in Navas bereitete uns einen grandiosen Empfang!

 

Während des Schülercamps in Katalonien gingen die Schüler*innen zum Bürgermeister von Navás, um die Firma offiziell eintragen zu lassen. Die gewählten Vertreter*innen aller 6 Schulen konnten hier in Aktion treten.

 

Die spanische Schule hatte die Erasmus-Gruppe zu einem Lieder-Wettbewerb angemeldet. Jede Schule dichtete ein bis zwei Strophen eines Popsongs („Can’t stop the feeling“ von Justin Timberlake) in englischer Sprache neu, so dass ein Gemeinschaftswerk entstand. Die Ergebnisse wurden über eTwinning geteilt. Außerdem übten die Kinder eine Choreografie ein. Mit dieser Performance erlangten wir den 2. platz von 8 Teilnehmern. Herzlichen Glückwunsch!!

 

Weitere Aktivitäten während des Camps: T-Shirt mit dem Firmenlogo bemalen, Ritterspiele veranstalten, Sightseeing (Barcelona), gemeinsame Spiele mit den Schüler*innen aller teilnehmenden Schulen, Präsentation unserer Schule/unseres Landes während der Abschlussveranstaltung in einer Burg.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ende 2017 fand ein weiteres Lehrer*innentreffen statt, diesmal in Griechenland. Dort wurde die weitere Vorgehensweise für das laufende Schuljahr besprochen. Wir freuten uns über den warmen, herzlichen Empfang.

Der Rektor der griechischen Schule heißt uns Lehrer*innen willkommen.

 

Wieder zu Hause, wählten alle teilnehmenden Schulen neue Präsident*innen, Schatzmeister*innen und Sekretär*innen. Bei uns sind das: Miraç Ş. (Präsident), Djamal H. (Schatzmeister) und Çem Onur D. (Sekretär) für das Schuljahr 2017/18.

Mirac

Cem Onur

Djamal

Wir veranstalteten eine weihnachtliche Videokonferenz mit unseren italienischen Partnern und stellten Weihnachtskarten für alle teilnehmenden Schulen her.

Als nächstes wurde der finanzielle Beitrag für die Schülerfirma festgelegt, Prototypen für Schloss-Souvenirs wurden hergestellt und gemeinsam ausgewählt.

Camp in Gemona/Italien

Im Mai 2018 fand ein weiteres Schülercamp in Gemona/Italien statt. Wieder wurden wir herzlich empfangen. Viele italienische Kinder tanzen und sangen für uns zur Begrüßung.

Die Kinder nahmen an vielen Workshops teil und lernten die Herstellung der unterschiedlichsten Souvenirs.

Wir machten Ausflüge nach Lignano, Venzone und Triest und konnten so auch etwas vom Land kennen lernen.

 

Am letzten Tag fand ein wunderschönes Mittelalterfest in Gemona statt, zu der uns die Stadt Gemona eingeladen hatte. Es wurde mit Plakaten angekündigt.

Mittelalterliche Spiele wurden gespielt, Rüstungen ausprobiert, Spielmannszüge liefen durch die Gassen. Und vor allem: Alle Kinder verkauften die selbst gemachten Souvenirs. Das war ein Spaß! Alle waren stolz und glücklich über den großen Erfolg. Ein Abendessen bei Musik und Feuerschluckern waren der krönende Abschluss.

Das letzte Projektjahr bricht an!

Auch in diesem Schuljahr musste wieder eine neue „Führungsriege“ gewählt werden.

Frau Focke begrüßte die Wählerinnen und Wähler aus den Klassen 5a, 5d, 6a, 6c

 

 

Viele Kinder aus der Arbeitsgemeinschaft stellten sich zur Wahl und warben bei ihren Mitschülern um Stimmen.

Dann wurde gewählt.

 

 

Bald standen die Sieger*innen fest:

 

Schatzmeister Sefa Kilic, 5a, Präsidentin Aylin-Naz Gürbüz, 6c, Sekretär Mehmet Özbek, 6c

 

 

Camp in Berlin

Nach langer Planung fand nun das letzte internationale Schüler- und Lehrercamp statt, und zwar in Berlin. Die Gruppe wohnte wieder im St. Michaels-Heim. Jeden Tag besuchten 4 Gruppen 5 verschiedene workshopsin Schlössern und Burgen.

Auf dem Programm standen :

– Höfische Zeremonien im Schloss Charlottenburg:

– Schießen mit Pfeil und Bogen im Jagdschloss Grunewald:

– Besuch der Küche des Schosses Sanssouci

– Potsdam, Erkunden des Muschelsaals im Neuen Palais, Potsdam

– Besichtigung der Zitadelle Spandau mit Bau eines Guiro (Ratsch-Instrument)

 

 

Außerdem wurde im Hochseilgarten geklettert und die Spree auf einem Ausflugsdampfer durchkreuzt.

Auch das Abschiedsfest, das bei bestem Wetter in unserer Schule stattfand, war ein voller Erfolg. Viele Schüler*innen führten Akrobatik und Gesang vor. Eltern und Lehrer*innen sowie Horterzieher*innen hatten ein reichhaltiges Buffet aufgebaut und anschließend wurde in der „Disco“ heiß getanzt.

Nach Beendigung des Camps spendeten wir – wie mit allen Kindern beschlossen – das in Italien erwirtschaftete Geld dem WWF. Es wurde eine großzügige Spende.

 

 

 

Schade, dass das Projekt hiermit beendet ist. Vielleicht gibt es ja bald wieder ein neues Projekt.

 

 

Weitere Einzelheiten zum Projekt kann man auf der homepage unseres Projektes erfahren:

www.kcc-erasmus.eu

 


Schulhofumgestaltung

Schulhofumgestaltung

Im Kollegium der Otto-Wels-Grundschule entstand  der Wunsch, unser Schulgelände attraktiver zu gestalten. Es informierte sich im vergangenen Schuljahr während eines Studientages über die Gestaltung verschiedener Schulhöfe in Berlin. Eine Arbeitsgruppe knüpfte Kontakte zu „Grün macht Schule“ die dabei half, die Pläne zu konkretisieren. Gemeinsam mit den Kindern wurden Ideen gesammelt und Modelle gebastelt. Vergessen Sie nicht, auf diese Website zu schauen, um weitere Informationen zu finden.

Am Freitag, 24.2.2017 wurde als erstes Ergebnis dieser Planung die neue Ruhe- und Chill-Ecke auf unserem Schulhof eingeweiht. Sie war unter der Leitung von Jens Klaue und der Mithilfe unserer Willkommensklasse 2 (Klassenlehrer H. Gehn) zwischen den Aufgängen 2 und 3 entstanden. Die Schule stellte die Finanzierung sicher.

Rede_Sibler

Der Rektor, Herr Sibler, weiht die Chillecke ein.

 

Um 12h15 tanzte die ganze Schule einen FlashMob. Die Kinder aller Klassen hatten zuvor die von der Lehrerin Milena Sebestyen entwickelte Choreografie eingeübt. (Siehe auch auf https://drive.google.com/file/d/0B3tIJeqs92j3NGloVVVKbHdmZ0E/view).

Frau Sebestyen tanzt mit den Schülern nach dem Lied "Happy" von Pharell Williams.

Frau Sebestyen tanzt mit den Schüler*innen nach dem Lied „Happy“   von Pharell Williams.

Die Schüler*innen tanzen mit.

Die Schüler*innen tanzen mit.

Beteiligte

Die Planer und Planerinnen werden vorgestellt.

 

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Das nächste Projekt war die Errichtung einer Weidenschnecke zwischen den Aufgängen 1 und 2. Die Initiative  „Grün macht Schule“ hatte diese Arbeit übernommen und die Schüler*innen der Klasse 4c vom 8. – 10. März unter Anleitung von Anna Kalberer buddelten eifrig mit.

Hier ein kurzer Bericht zum Projekt von den Schülern der Klasse 4c:

1.Projekttag:

Anna fertigte für uns eine Skizze zum Projekt im Maßstab 1: 30 an und zeichnete die Linien auf den Boden, an denen wir die Pflanzgräben anlegen sollten.

Bauplan

Bauplan

Wir haben danach fleißig mit dem Spaten Gräben ausgehoben und die Weidenruten verschnitten, damit die Pflanzen schön gerade wachsen können. Wir haben die Weidenruten gemessen. Sie waren bis zu 5 Meter  lang!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

2. Projekttag:

Heute haben wir wieder Gräben angelegt und die ersten Weidenruten eingepflanzt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

3. Projekttag:

Noch einmal viel Arbeit! Die letzten Weidenruten mussten eingepflanzt und vor allem gut gewässert werden. Wir freuen uns schon auf den Frühling, wenn unsere Weidenschnecke grüne Blätter bekommen wird.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Weiden-Projekt wurde von den jungen Gärtnern zu den schönsten Tagen der Schulwoche erklärt.
Vielen Dank an Frau Jutta Heimann, die Leiterin unseres Schulgartenprojekts, die das Weidenprojekt organisiert hat.

 

Und so soll es einmal werden:

Schulhofplan

 

Hier lesen Sie einige Kommentare von Schüler*innen:

Die Otto-Wels-Grundschule hat die Einweihung der Chillecke mit einem flashmob gefeiert. Es wurde zu dem Lied „happy“ getanzt und gesungen. Jeder hat mitgesungen, nur die Kleinen nicht. Leider wurde man von der Seite oder von hinten geschubst. Manche Kinder haben sogar ohne einen Grund geschrien. Die Schule hat auch den typischen OWG-Song gesungen. Also ich fand das wirklich lustig. Nur dass so viele geschubst haben, war nicht so schön. (Muhammed B., 6d)

-.-.-.-.-.-

Der flashmob am Freitag war sehr schön! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Ich war mit meiner Freundin zusammen vorne und wir haben mit einer Lehrerin den anderen Schülern die Tanzschritte vorgetanzt.Ich finde es allgemein schön, dass die Schule so etwas veranstaltet.Nach dem flashmob hat die ganze Schule das OWG-Lied gesungen. Ich weiß nicht warum, aber das Lied gefällt mir irgendwie. (Azra-Nur, 6d)


Kinderkarneval der Kulturen

Kinderkarneval der Kulturen

Wie in jedem Jahr fand zur Einstimmung auf den Kinderkarneval der Kulturen von November 2015 bis März 2016 ein Malwettbewerb, diesmal zum Thema „Löwen“,  statt. Die Kinder der Hortgruppe von Manuela, Vedat und Zeynep nahmen daran teil und gewannen tatsächlich den 1. Preis!! Herzlichen Glückwunsch!

 

Jetzt nimmt er schon Formen an!

Jetzt sieht man schon, was es werden soll!

Hier wird der Kopf geformt.

Hier wird der Kopf geformt.

Jetzt sieht man, was es werden soll.

Unverkennbar, ein Raubtier!

So sieht der prämierte Löwe aus!!

So sieht der prämierte Löwe aus!!


Bienen an der Otto-Wels-Grundschule

Bienen an der Otto-Wels-Grundschule

Bienenzargen

Seit dem Winter 2015 haben wir in unserem Schulgarten zwei Bienenvölker.Um sich gegenseitig zu wärmen sitzen sie im Winter in einer Traube in ihrem Bienenstock.

Ab März /April wenn die Temperatur über 10 °C ansteigt werden die Bienen aktiv und fliegen aus, um ihre Vorratswaben mit dem Pollen und Nektar der Frühblüher aufzufüllen.

Mit den Kindern der Sozialen Gruppe möchten wir ab dem Frühjahr 2016 ein Bienenvolk betreuen. Das zweite Bienenvolk steht interessierten Kindern aus verschiedenen Klassen zur Verfügung. Wir gehen gemeinsam mit Kindern aus unterschiedlichen Klassen an den Bienenstock. Die Kinder erhalten hierbei die Möglichkeit:

Natur zu erleben

  • Ängste abzubauen
  • Verantwortung zu übernehmen
  • Achtsamkeit im Umgang mit Tieren zu lernen
  • Ablauf der Jahreszeiten zu erfahren
  • Bienenprodukte gemeinsam zu verarbeiten
Bienen Flugloch2

Bienen am Flugloch

Kinder vor Bienenzargen

Kinder vor Bienenzargen

Entdeckelung

Entdeckelung

Susi mit voller Wabe

Frau Munk mit voller Wabe

 

 

 

 

 

 

 

 

November 2016

Unsere erste Saison mit den Bienen der OWG ist nun zu Ende. Neben den Kindern der Sozialen Gruppe nutzten einige Klassen die Möglichkeit innerhalb der Projektwoche einen kurzen Einblick in die Imkerei zu erhalten. Unsere erste Honigernte war sehr erfolgreich, wir konnten mit unseren Kindern knapp 100 Gläser Honig abfüllen.

Nach der Ernte haben wir den Bienen als Ersatz für den entnommenen Honig Sirup gegeben, damit sie einen Wintervorrat anlegen konnten.

Jetzt wünschen wir ihnen einen geruhsamen Winter und hoffen, dass sie uns auch im nächsten Jahr wieder so viel Honig und Freude bereiten werden!

Honig wird gewonnen

Honig wird gewonnen

Der Honig wird geschleudert

Der Honig wird geschleudert

honig_wird_abgefuellt

Honig wird abgefüllt

Der Honig wird verkauft

Der Honig wird verkauft

 

 

November 2017

Die zweite Bienensaison an der Otto-Wels-Grundschule war nicht so erfolgreich.

Leider haben wir über den vergangenen Winter zwei Völker verloren. Wir konnten nur mit einem Volk in die neue Saison starten. An Pfingsten haben wir einen Ableger gebildet.

Aufgrund des kalten und feuchten Frühlings gab es in diesem Jahr kaum Frühtracht. Knospen und Blüten der Obstbäume und Weiden fielen dem Frost zum Opfer. Während der Sommerblüte war das Flugwetter aufgrund der Witterung häufig nicht ideal, so dass die Bienen im Verlauf der Saison wenig Honig eingetragen haben.

Daraufhin haben wir entschieden den eingetragenen Honig nicht zu ernten und stattdessen als Winterfutter im Volk zu belassen. Zusätzlich haben wir den Wintervorrat mit Futtersirup aufgefüllt. Ein großer Feind der Biene ist die Varroa-Milbe. Daher ist es erforderlich die Bienen im Herbst mit Ameisensäure zu behandeln um den Milbenbefall im Volk so weit wie möglich zu reduzieren.

Wir wünschen unseren Bienen einen entspannten Winter und hoffen sie im Frühjahr zahlreich begrüßen zu dürfen.

 

 


Abenteuer Oper – 2016

Abenteuer Oper – 2016

Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit der Komischen Oper Berlin

Die Klasse 4a der Otto-Wels-Grundschule führte in der letzten Woche vor den Winterferien 2016 ein Musiktheaterprojekt zu dem Stück „Das Gespenst von Canterville“ nach einer Erzählung von Oscar Wilde durch. Alle Kinder traten in zwei verschiedenen Rollen auf: als Schauspieler und Musiker. Dabei wurden die singende Säge, ein Gong, verschiedenste Klanginstrumente und das Schulklavier auf ungewöhnliche Weise eingesetzt, um eine gruselige Atmosphäre im Gespensterschloss zu erzeugen. Allen Beteiligten hat die Woche mit den Theaterpädagogen und den vielen fleißigen Praktikanten großen Spaß gemacht. Höhepunkt war am letzten Tag eine Aufführung im Mehrzweckraum vor Schülern, Lehrern und Eltern.

Am Sonntag, 13.3., gab es einen weiteren Höhepunkt: Ein von der Gewobag – „Berliner Leben“ gesponsortes Opernerlebnis! Die am Projekt beteiligten Eltern und Kinder konnten sich kostenlos das „Gespenst von Canterville“ in der Komischen Oper anschauen. Es war für alle Zuschauer ein aufregendes Erlebnis. Im Anschluss daran fand ein Austausch über das Projekt mit der Theaterpädagogin, Frau Ostrop, und allen Beteiligten statt. Im Namen von „Berliner Leben“ bekamen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

 

P1050085          P1050086


TOM & ICH – Wir spielen weiter!

TOM & ICH – Wir spielen weiter!

Nach den überaus erfolgreichen Theateraufführungen der Klasse 6d (damals
5d) im Theater TIYATROM war für uns klar: TOM & ICH soll weiterleben und
weiter wachsen, damit noch mehr Zuschauer das Theaterstück erleben können!
Also haben wir überlegt: Wie könnten wir weitere Vorstellungen organsieren?
payday loans in houston tx
atv front bumpers
real estate
Nach den Herbstferien hat die Klasse 6d dann wieder geprobt, gesungen,
geübt und getanzt … Und diesmal wussten alle TOMs und HUCKs und all ihre
Freundinnen und Freunde schon im Voraus: die Arbeit wird sich lohnen!
Und tatsächlich haben im Dezember im Theater TIYATROM weitere 6 gut
besuchte Aufführungen stattgefunden und das Publikum begeistert. Auch von
anderen Schulen sind Klassen gekommen, um TOM & ICH zu sehen, und so
mancher neugierige Erwachsene hat das Theaterstück besucht. Die jungen
Schuspielerinnen und Schauspieler haben einen richtigen Theatermarathon auf
die Bühne gelegt: 6 Aufführungen in 3 Tagen, dieses Pensum muss man erstmal
schaffen! Herzlichen Glückwunsch!

Am Mittwochnachmittag, 16. Dezember, hatten Tom und die 6-fache Tante Polly
außerdem noch eine Szene aus dem Stück bei der Seniorenweihnachtsfeier
aufgeführt und den Besuchern damit eine große Freude gemacht.

Große Überraschung: Wir wurden bei zwei Theaterwettbewerben angemeldet und kamen bei beiden ins Finale. Jetzt drücken alle die Daumen, dass wir auch gewinnen!

Näheres unter:

https://www.mixed-up-wettbewerb.de/finalisten/finalisten-2016/teilhabe.html
tom1                     tom2                    tom3            tom5  tom4


Partnerschulprojekt mit der „Abdurrahman Köksaloğlu“-Schule in Istanbul

„Yeni deneyim“Neues erfahren, so haben wir unser Projekt genannt, bei dem in diesem Jahr wieder 12 SchülerInnen aus unseren 6. Klassen an einem Austausch der besonderen Art teilnehmen konnten.

Einem Schüleraustausch mit Kindern aus der Türkei rund um die Frage:

Wer bin ich und was kann ich?“

Nicht untypisch für Kreuzberg haben 95 Prozent unserer SchülerInnen einen Migrationshintergrund. Mehr als 80 Prozent kommen dabei aus Elternhäusern mit türkischen Wurzeln. Neugierig auf die Türkei sind aber auch alle anderen Kinder, deren Eltern aus verschiedenen Teilen der Welt zu uns gekommen sind.

Die Abdurrahman Köksaloğlu Schule Istanbul liegt in Kuştepe, einem Arbeiter-Viertel im zentralen Bezirk Şişli. Unser Projekt ist Teil einer bereits langfristig bestehenden Schulpartnerschaft.

Schon Monate vor der Reise hatten unsere SchülerInnen per Brief und E-Mail Kontakt zu ihren Istanbuler PartnerschülerInnen aufgenommen.

In unserm Begegnungsprojekt hatten wir in Afacan die Gelegenheit uns auf verschiedenen Ebenen kennzulernen und auszutauschen. In diversen Workshops beschäftigten wir uns gemeinsam mit Fragen zur jeweiligen Schulsituation und zum Alltagsleben. Es ging aber auch um unsere allgemeinen Wünsche und Zukunftsvorstellungen.

Dabei standen die Ressourcen der Kinder (Mehrsprachigkeit, musikalische Talente, etc. ) immer Mittelpunkt. Wir konnten viel voneinander lernen.

Nach der Woche in Afacan hatten wir dann im Anschluss endlich die Gelegenheit, den türkischen Familien- und Schulalltag in Istanbul „live“ zu erleben. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Für das nächste Jahr ist ein Rückbesuch der Istanbuler SchülerInnen in Berlin geplant, die Verwirklichung steht dabei leider noch unter einem Finanzierungsvorbehalt.

Wir hoffen jedoch sehr, daß auch die Istanbuler Kinder die Chance bekommen werden, den Berliner Alltag und die Vielfalt in der Otto-Wels-Grundschule kennenzulernen. Das würde das ganze Projekt abrunden und uns alle sehr glücklich machen.

Weitere Bilder folgen in Kürze.


Besuch in der Synagoge und Moschee

Besuch in der Synagoge und Moschee

Im April und Mai haben SchülerInnen aus der Klasse 5a die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße und die Şehitlik-Moschee am Columbiadamm besucht, was uns interessante Einblicke in die beiden Glaubensrichtungen ermöglicht hat, die nicht nur Unterschiede, sondern auch viele Gemeinsamkeiten haben.

Im April stand die Große Synagoge auf dem Programm. Dabei waren auch der Rabbiner Daniel Alter und der Imam Fazli Altin, die im Februar schon gemeinsam zum Besuch bei uns in unserer Schule waren. In der Synagoge befindet sich heute ein Museum, dass wir uns angesehen haben.

Die heilige Bibel heisst bei den Juden „Tora“ und besteht aus Pergamentpapier. Und wenn die Tora auf den Boden fällt, dann müssen die Juden 40 Tage fasten. Der wichtigste Tag für die Juden ist der Samstag, der Shabbat. Die männlichen Juden tragen eine Kippa – aus Respekt vor ihrem Gott. Die Juden haben drei Gebetszeiten: einmal das Morgensgebet (ca. 45 Minuten), das Nachmittagsgebet (25 Minuten) und das Abendsgebet (50 Minuten). In der Tora steht der Prophet Moses im Vordergrund, der auf türkisch Musa und auf  hebräisch Moschee heisst.

640px-Berlin_Neue_Synagoge_2005

Foto: Andreas Praefcke

DSCF1831

 

 

DSCF1834

 

Im Mai waren wir in der Şehitlik-Moschee. Der Imam erzählte uns interessante Informationen über die Mosche, zum Beispiel das die Farbe gelb für die Sonne, die Farbe grün für die Wiese und die Farbe blau für den Himmel steht. Vor der Moschee ist ein türkischer Friedhof. Bevor wir in die Moschee gingen, hat der Imam uns gewarnt, dass wir uns nicht über die Vögel in der Moschee wundern sollen. Die Vögel sind ein Teil der Moschee. Wir sind dann rein gegangen, haben unsere Schuhe ausgezogen und es gab eine extra Stelle, wo man die Schuhe rein stellen konnte. Dann haben wir uns in einen Kreis auf dem Boden gesetzt. Einige von den Mädchen haben sich auch extra Kopftücher aufgesetzt. Ein Schüler durfte sogar das Gewand vom Imam tragen, dass dieser zu Gebetszeiten trägt.

DSCF1841

DSCF1845


Bericht über die Türkeireise vom 11.10. – 23.10.2014

Bericht über die Türkeireise vom 11.10. – 23.10.2014

Das Schulpartnerschaftsprojekt zwischen der A.-Köksaloglu-Orta-Okulu-Schule in Istanbul und der Otto-Wels-Grundschule aus Berlin konnte in diesem Jahr wieder aufgenommen werden und nach einer zweijährigen Pause an den schon erfolgreichen Austausch in den vergangenen Jahren anknüpfen.

SchülerInnen aus Istanbul und Berlin trafen sich mit ihren LehrerInnen in der Begegnungsstätte Afacan. Anschließend fuhren sie fünf Tage nach Istanbul, wo die Kinder aus Berlin Gäste der Familien aus Istanbul waren. Während unserer gemeinsamen Zeit fand auch ein zielgerichtetes Besichtigungsprogramm statt, durch das die Kinder aus Berlin einen Einblick in die Vielfältigkeit der Türkei erfuhren. Sie sahen das Leben auf dem Lande und in kleineren Orten, des Weiteren erlebten sie die Vielfältigkeit der Stadt Istanbul und ihrer Sehenswürdigkeiten, die viele von ihnen noch nicht kannten. Der Aufenthalt in den Familien war ebenso beeindruckend. Unsere Kinder wurden von den Gasteltern fürsorglich aufgenommen, die versuchten, den Berliner SchülerInnen einiges aus ihrem Alltag zu zeigen.

P1060981

P1070028

Des Weiteren nahmen die Berliner SchülerInnen an einem Schulalltag zusammen mit ihren Partnerschülern an der Partnerschule teil, der ihnen ein anderes Unterrichtssystem, als sie es kannten, zeigte. In der gemeinsamen Zeit unseres Austausches konnten die SchülerInnen und LehrerInnen neue Erfahrungen machen, die für ihre Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung sein sollten. Das große Interesse füreinander und die vielen Gespräche führten dazu, dass alle Beteiligten auf vielfältige Weise viel voneinander erfuhren. Der tägliche Austausch und das interessante Programm mit den zahlreichen Kommunikationsspielen zur interkulturellen Verständigung durch Herrn Stolz ermöglichte eine Stärkung des Wir-Gefühls und schaffte Zugang für Interesse aneinander und führte zu Freundschaften untereinander.

 

P1070150

P1070042Auch die Kollegen aus Istanbul brachten ihrerseits ein Repertoire an Angeboten zur besseren Kommunikation ein. Eine rege Diskussion, „Warum haben meine Eltern eigentlich ihr Heimatland verlassen?“, ergab sich nach der Betrachtung des Films „Almanya“. Es wurde deutlich, dass viele SchülerInnen nur vage Vorstellungen über die Bedeutung des Emigrierens für das eigene Leben hatten. Wenige hatten mit ihren Familien schon darüber gesprochen und haben nun sicher Fragen an ihre Eltern.

Wir konnten wieder einmal die Erfahrung machen, dass die Begegnungsstätte Afacan ihrem Anspruch und Programm als interkulturelle Begegnungsstätte gerecht wurde. Altes und Neues zu erfahren wurde intensiv vermittelt und war in jeder Hinsicht spürbar. Wir konnten wieder erleben, dass das Anliegen, „wer sich kennt, ist sich nicht mehr fremd“, sich auf Schüler und Lehrer auswirkt und neue Dimensionen eröffnet, die im Schulalltag in diesem Maß und in der Intensität nicht möglich sind. Die Istanbuler sind jetzt sehr neugierig auf den Berliner Alltag, wir hoffen, dass der geplante Rückbesuch im Juni 2015 stattfinden wird.

P1070567

P1070604

Abschließend möchten wir uns auch sehr bei Herrn Stolz für die sehr kompetente und zielgerichtete Programmgestaltung bedanken, die den Erfolg des Austausches in dieser Intensität ermöglichte und ohne die diese Erfahrungen nicht in dem hohen Maß erreicht worden wären. Ebenso möchten wir uns auch bei Herrn Buyurucu für sein Engagement in unserem Team und seine Tätigkeit als Dolmetscher bedanken, die den intensiven Austausch mit den Kollegen und die Planungen der nächsten Begegnungen unseres Partnerschulprojektes sehr erleichterte und intensivierte. Ein besonderer Dank an die Arbeitsgruppe Erfahren für die Förderung unserer Begegnungsreise, ohne die unser Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Von Brunhilde Focke