Besuch in der Synagoge und Moschee

Im April und Mai haben SchülerInnen aus der Klasse 5a die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße und die Şehitlik-Moschee am Columbiadamm besucht, was uns interessante Einblicke in die beiden Glaubensrichtungen ermöglicht hat, die nicht nur Unterschiede, sondern auch viele Gemeinsamkeiten haben.

Im April stand die Große Synagoge auf dem Programm. Dabei waren auch der Rabbiner Daniel Alter und der Imam Fazli Altin, die im Februar schon gemeinsam zum Besuch bei uns in unserer Schule waren. In der Synagoge befindet sich heute ein Museum, dass wir uns angesehen haben.

Die heilige Bibel heisst bei den Juden „Tora“ und besteht aus Pergamentpapier. Und wenn die Tora auf den Boden fällt, dann müssen die Juden 40 Tage fasten. Der wichtigste Tag für die Juden ist der Samstag, der Shabbat. Die männlichen Juden tragen eine Kippa – aus Respekt vor ihrem Gott. Die Juden haben drei Gebetszeiten: einmal das Morgensgebet (ca. 45 Minuten), das Nachmittagsgebet (25 Minuten) und das Abendsgebet (50 Minuten). In der Tora steht der Prophet Moses im Vordergrund, der auf türkisch Musa und auf  hebräisch Moschee heisst.

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Foto: Andreas Praefcke

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Im Mai waren wir in der Şehitlik-Moschee. Der Imam erzählte uns interessante Informationen über die Mosche, zum Beispiel das die Farbe gelb für die Sonne, die Farbe grün für die Wiese und die Farbe blau für den Himmel steht. Vor der Moschee ist ein türkischer Friedhof. Bevor wir in die Moschee gingen, hat der Imam uns gewarnt, dass wir uns nicht über die Vögel in der Moschee wundern sollen. Die Vögel sind ein Teil der Moschee. Wir sind dann rein gegangen, haben unsere Schuhe ausgezogen und es gab eine extra Stelle, wo man die Schuhe rein stellen konnte. Dann haben wir uns in einen Kreis auf dem Boden gesetzt. Einige von den Mädchen haben sich auch extra Kopftücher aufgesetzt. Ein Schüler durfte sogar das Gewand vom Imam tragen, dass dieser zu Gebetszeiten trägt.

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